Einige Ausdrücke die der Indienreisende zwangsläufig früher oder später zu hören bekommen wird:
… possible?
Universalausdruck. Kann als höfliche Aufforderung benutzt werden. Meist gebraucht um über die Verfügbarkeit einer bestimmten Sache Auskunft zu erlangen.
Bsp.: Pancakes possible? = Gibt es bei Ihnen Pfandkuchen?
Same, same, but different!
Wird verwendet um über das Nichtvorhandensein der gewünschten Sache hinwegzutäuschen und stattdessen etwas anderes anzubieten.
Why like this?
In allen vorstellbaren Varianten: why like this? Why like this? Why like thiiiiis?
Wird meist anstelle des einfachen ‘warum?’ benutzt. Warum machen Sie soetwas? Warum passiert soetwas? Warum fällt dieser blöde Käfer einfach in mein Essen?
Weniger hilfreich aber mindestens genauso häufig:
Which country?
Wird verwendet um die finanziellen Mittel des Gegenüber besser einschätzen zu können und einen besseren Standpunkt beim Feilschen zu erlangen. Auch um dem Fremden Münzen seiner eigenen Währung anzudrehen, die Touristen wahrscheinlich vorher irgendwelchen Kindern als Andeken überlassen haben.
Will man in keine Klischeebehaftete Standartdiskussion über sein Heimatland verwickelt werden (so zum Beispiel die Begeisterung für Adolf Hitler) oder über Monate hinweg Kiloschwere Münzreserven an Euros mit sich herumtragen, kann man hier einfach die Tschechische Republik oder ein anderes – für Inder unbekanntes – Land angeben. Man kann auch angeben, dass dort Grass legal und sowieso besser ist, als in Indien und somit den lästigen Angeboten auf der Straße entgegenwirken.
What’s your name?
Oftmals der einzige englische Satz im Vokabular. Daher oft der erste Versuch einen Kontakt herzustellen. Und Sprachen lernt man halt am besten durch Praxis.
Noch öfter zu hören:
Yesssss! / Yeeeeeees!
Kann entweder ignoriert oder mit ‘noooooooo!’ erwidert werden.
Ergänzungen erwünscht. Bitte als Kommentar einfügen.
Hier der Link
Vielen Dank, Thomas, im Eifer des Gefechtes hatte ich nur die Gedankenstütze gepostet, anstatt den Link selbst. Ausgezeichneter Artikel!