Ich habe mir bisher wiklich nur sehr entspannte Orte zum Bereisen ausgesucht. Nachdem wir in Chennai ankamen, verabschiedete ich mich von meinen beiden französischen Reisegefährten und machte mich auf nach Mamallapuram. Der einzige richtige Ferienort Tamil Nadus, wenn man dem Lonely Planet glauben darf. Sehr klein, sehr entspannt, aber nicht viel zu sehen oder zu tun. Bilder dazu gibts hier (darunter sogar mal ein kleines Video! Ick werd’ bekloppt! Wenn das mal nicht meine Besucherzahlen explodieren lässt
).
Mein Foto à la Indiana Jones, wegrennend vor der großen Steinkugel wurde von zahlreichen indischen Schulgruppen verhindert. Die rutschen den ganzen lieben langen Tag den Felsen herunter. Die Fläche ist schon richtig glattgeschliffen. In ein paar Jahren werden die da eine ordentliche Röhre eingeschliffen haben.
Lustig: In einem der Restaurants gehört zum französischen Frühstück eine Zigarette.
Weiter gings dann nach zwei Nächten, Richtung Pondicherry [Bilder hier]. Etwas mehr als fünfzig Jahre ist die Stadt nun schon unabhängig von den Franzosen und der französische Einfluss ist noch deutlich spürbar. Viele Straßen heißen ‘Rue de …’ und gestern habe ich sogar eine Gruppe Jugendlicher gehört, die sich auf französisch unterhielten. Das war so ein Moment, wo man sich denkt: „da stimmt doch etwas nicht.“ und nicht drauf kommt, was es ist.
Im französischen Teil der Stadt ist es ruhig, sauber, es stinkt kaum und es gibt französische Restaurants, die französisches Essen servieren. Seitdem ich vor einigen Monaten beschlossen hatte, Pondicherry zu besuchen, freute ich mich schon auf das gute Essen und nahm mir vor soviel davon zu konsumieren, wie möglich. Am Essen wird hier keine Rupie gespart. Tatsächlich hatte ich schon zwei Steaks (Rindfleisch!) und im Besucherzentrum von Auroville eine Brokolie Quiche. Dazu französischen Rotwein. Ja, so lässt es sich leben!
Auroville – zur Erklärung – ist eine internationale Gemeinschaft, die versucht ein Utopia aufzubauen. Mit Friede, Freude, Freiheit und allem was dazugehört. Ich trau dem ganzen nicht ganz, aber wer in Indien eine ordentliche Quiche machen kann, dem ist alles zuzutrauen.
Morgen gehts dann wahrscheinlich weiter nach Trichy (Tiruchirappalli), mit seinen Tempeln. Das heißt, wenn ich mich von den Restaurants losreißen kann.
Lustig in Pondicherry: Ein Schneider, der Hochzeitskleidung innerhalb von 24h anfertigt (für unerwartete Spontanhochzeiten), ein Laden der Mädchen sucht, aber – um keinen Zweifel aufkommen zu lassen – nur zum arbeiten, und die Bitte in Auroville, nicht die Schuhe vor der Tür stehen zu lassen, sondern mit herein zu nehmen.
Kommentare generell erlaubt und erwünscht!
Hey, endlich ist hier wieder etwas von Dir zu lesen!
Ich hab mir schon Sorgen gemacht.
Beste Grüße
Stefan
10 posts a little hard to get across in one go, considering I have not checked the internet in a week
but glad to see you’ve had a wild holiday and enjoyed. When are you coming down to Bangalore??
Don’t worry, chicken curry! Just enjoy the pictures.
Will be in Bangalore in may.
cya!