Aber wie lang noch? Habe gerade das zweifelhafteste Roadside Food gegessen, das ich bisher pobiert habe. Nennt sich Puchka und besteht aus vielen rohen Zutaten, die von dem Verkäufer mit der Hand zusammengemanscht und dann noch in einen Eimer mit Wasser getunkt werden. Das kann ja nur ins Auge gehen! Aber mal sehen, wie viel ich meinem Verdauungstrackt mitlerweile zutrauen kann. Mehr als zu beginn meines Aufenthaltes mit Sicherheit.
Ich erinnere mich gerade schmerzlich an den Abend, nachdem ich mittags am Straßenrand Omlett hatte. Aber das könnte theoretisch auch an der Chilichote (Umgangssprachlich für Peperoni) gelegen haben und nicht an mangelnder Hygiene. Auch muss ich an das Internettagebuch eines Klassenkameraden denken, der Zivi in Indien gemacht hat und dem es gut ging, bis er nach einem halben Jahr seinen Freunden vertraute und am Straßenrand irgendetwas probierte. Aber die ersten Versuche habe ich ja schon hinter mir und will schließlich, bis ich ab März für ca. drei Monate herumreise, mein Imunsystem noch ein wenig stärken.
Damit kommen wir auch schon zu den Abkündigungen: Meine Zeit in NUJS endet wohl leider im März schon. Da mein Visum aber noch bis 19. Juni gültig ist und es eine verdammte Verschwendung wäre, die Zeit nicht zum Reisen zu nutzen, werde ich genau das tun. Ziele dieser nächsten Reise durch Indien sind Südindien, Mizoram, Nagaland, Manipur und Jammu geplant. Die drei M-Staaten aber nur, wenn ich von meinen Freunden dorthin eingeladen werde.
Im Anschluss – ab Juni also – sind dann Besuche in Waltrop, Düsseldorf, Gertenbach, Leipzig, Zürich, Dresden, Freiburg und wo nicht alles, geplant.
Ach ja, da ich ja mehr Bilder und weniger Text versprochen habe, hier noch ein paar völlig aus dem Zusammenhang gerissene, aber hoffentlich trotzdem interessante, Aufnahmen aus Kolkata.
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| Kein Hakenkreuz, sondern ein Swastika | Quelle westlichen Luxus’. Teil der Mall “City Centre“. Hier in der Nähe gabs das Pujkar | Ebenfalls Quelle zweifelhafter Nahrungsmittel: Abendlicher Markt in Beleaghata |
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| Nicht ungewöhnlich: Hauswand als Pepsiwerbung | Schuhe draußen lassen: Wedding Mall | Ist ja schließlich einer der Gründe, für mein Auslandsjahr. Hier gibts sogar Institute dafür. |
Um Gottes Willen, so was hab ich nie gegessen. Roadside food und Dhabas ja, aber nur gekocht oder frittiert. Und zwar frisch. Eine der wichtigsten Regeln in Indien, und nicht nur für Touristen – meine Kommilitonen haben’s genauso gemacht.
Ich bin nur einmal richtig übel krank geworden – in einem vier-Sterne-Hotel
Stimmt, davon hast du glaub ich geschrieben. Warst du da nicht mit deinen Eltern?
Mir ist übrigens nichts weiter passiert. Im gegenteil, mir gehts prächtig. Heute Abend war ich, nebenbei bemerkt, auf einer indischen Hochzeit im Hyatt Regency Kolkata, einem fünf Sterne Hotel ganz in der nähe meiner Uni. Bei soviel Schönheit kommen einem fast die Tränen. Und das Essen war so göttlich, dass ich auf dem Rückweg Probleme hatte mich überhaupt noch zu bewegen. Der Bauch wölbte sich zur abwechslung mal nach außen, statt nach innen. Hoffen wir mal, dass ich davon nicht krank werde
Morgen fangen endlich die uniinternen Volleyballmeisterschaften an. Darauf haben wir schon ungefähr sechs Monate hingearbeitet. Wünscht mir und den 2nd years Glück, damit wir siegreich aus diesem Turnier hervorgehen. Mir würde es ja eigentlich schon reichen, wenn wir alle den Spaß am Spiel nicht verlieren würden.
LG an alle
Euer Paul
Ui ui ui … Wer hat denn geheiret?
Ich drücke Dir ganz fest die Daumen. Euer Team wird gewinnen!
Hi Thomas,
geheiratet hat irgendjemand, der irgendwie verwand ist mit einem General. Da der Vater meines Kumpels Varadaan auch General ist, musst er da seine Sippschaft vertreten und hat mich gefragt, ob ich mitkommen wolle.
Der eigentliche Grund, warum wir beide hingegangen sind, war aber, dass es da gutes Essen gab. Die ganze Zeremonie, mit ums Feuer laufen und so haben wir gar nicht gesehen. Das wäre so gegen drei Uhr nachts gewesen. Wir haben uns nur so vollgestopft wie irgend möglich und sind dann wieder abgehauen
Mann, ich hät’ jetzt gern noch was von dem leckeren Fresschen…
Unser Volleyballteam hat gestern nicht schlecht gespielt, auch wenn wir eins von zwei oder von drei Spielen verloren haben. So genau hab’ ich da nicht aufgepasst, da ich nur in einem Spiel im Einsatz war. Die Mannschaft der 2nd years ist nämlich die einzige, die eher zu viele, als zu wenige Spieler hat. Heute sollte es dann eigentlich die Entscheidungsspiele geben, aber da die 4th years die Abschiedsfeier für die 5th years am Dienstag noch vorbereiten müssen, wurden die Spiele auf nächste Woche verlegt. Außerdem haben hier die Angestellten unsere Spielfläche komplett unter Wasser gesetzt, weil die einen Zierbrunnen leergepumpt haben und das Wasser aufs Feld geleitet haben. Tolle Absprache mal wieder! Das unglaublich interessante Throwball (Wurfball) Spiel ist deshalb heute wahrscheinlich auch ins Wasser gefallen.
Bleibt mir nur noch zusammenfassend festzustellen: Volleyball und gutes Essen sind beide toll.
LG Paul
das klingt irgendwie so, als würdest du nach maerz innerhalb deutschlands reisen…was ich mal nicht annehme. wohin solls denn gehen? (oder habe ich das überlesen oder war damit die “nächste reise” gemeint?)
lg aus mumbai
anja
Sorry, das habe ich etwas misverständlich ausgedrückt. Ich werde von März bis Juni durch Indien reisen und im Anschluss durch Deutschland tingeln.
Gruß aus Kolkata
Paul
Interestingly enough, it is “puchka”… can also be called “golgappa”. Surprised you didnt get ill, if I read the translations right.
Keep writing
Hey Kavana,
so you finally posted your comment. Grats!
Yes, the ingredients of puchka seem to be exactly what foreigners are always warned about. Especially the bucket of cold water made me very suspicious. But now, that I didn’t get sick or anything, I will probably try more of stuff like that.
I’m still impressed, that you could make any sense out of the google translation. It wasn’t very helpful for my contracts rough draft.
Take care!
Hihi,
es bleibt wohl nichts geheim, der Kavana hat sich redlich mühe gegeben. Lach!
Ich schicke dir ein par liebe Grüße und hoffe und freue mich natürlich sehr auf deinen Besuch, auch wenn ich erst am Ende der Städteliste stehe
Gruß auch von Christoph!
Lena
Hallo Schwesterlein,
ich hab’ da keine bewusste Reihenfolge in meiner Städteliste. Vielleicht komme ich auch als erstes nach Freiburg. Jetzt stehen erstmal andere Dinge an.
Es ist übrigens wirklich eine Leistung, aus der Google-Übersetzung schlau zu werden, weshalb sich die Kavana regelrecht einen Preis verdient hat.
Gruß zurück auch an Christoph
Dein Paul
[...] ist. Wenn ich dann meinen Pullover zur Reinigung gebe, friere ich mir ja noch was ab. Das Volleyballturnier kann bei dem ganzen Matsch und in der Kälte natürlich nicht zuendegebracht werden. Dafür bekommt [...]